Ich habe gerade einen Artikel gelesen über Thales von Milet, was mich an den bekannte "Satz des Thales" erinnerte. Auch wenn Thales vielleicht nicht Schöpfer dieser 'Erkenntnis' war, so steht er doch eng damit in Verbindung...
Was besagt der Satz des Thales:
Wir stellen uns einen schönen mit Zirkel gemalten Kreis vor. Durch den Mittelpunkt zeichnen wir den Durchmesser und haben somit den Kreis in 2 Häften geteilt.
Uns interessiert nun lediglich die obere Hälfte des Kreises.
Nun wollen wir mit Hilfe der beiden Endpunkte des Durchmessers (nennen wir sie A und B) und einem weiteren beliebigen Punkt auf dem Halbkreis (den nennen wir C) ein Dreieck konstruieren. Hierbei ist der Durchmesser die Hypotenuse des Dreiecks.
Das Interessante bei diesem Dreieck ist, dass wir auf diesem weg IMMER ein rechtwinkliges Dreieck erhalten, egal welchen dritten Punkt auf dem Halbkreis wir wählen.
Logischerweise hat das Dreieck bei dem Punkt C, welcher irgendwo auf dem Halbkreis liegt und der Hypothenuse gegenüber liegt den rechten Winkel.
Ich finde, dass ist ein kleiner aber feiner Satz der sehr hilfreich sein kann und man zig verschiedene Arten von rechtwinkligen Dreiecken so schön austesten kann, ohne dauerhaft den Winkel nachmessen zu müssen, denn die Rechtwinkligkeit ist ja somit garantiert.
Ich habe Freude an solchen Dingen :-)
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